Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


http://myblog.de/couldr

Gratis bloggen bei
myblog.de





Nichtwissen ist Freiheit

Der Himmel fiel auf leise Wolken,

Mit heiterem Blick auf's Mannes Grab.

Zum neunten Mal er auferstanden,

Ging hin, wo er sein Herz vergab.

 

Doch schafft es nicht die kalte Hand

zu wärmen, was einst lieb ihm war.

So kroch er weiter, immer weiter

Unter'm Sternenhimmel, jetzt so klar.

 

Als stand er auf und fragte sich:

"Was bin ich für ein Tunichtgut?

Für jede Tat entfach ein Feuer!

Leg' kalte Hand auf heisse Glut!"

 

Doch Schmerz, nicht Wärme gebar in ihm

Und er sah hinab in blinder Wut

Schlug ab die Hand und ein'ges mehr

Und gab sich hin der teufl'schen Brut.

 

In Schmerz und Kummer ging er fort,

ließ sich vom Winde leiten.

Er schlief mal hier, mal dort, mal da

Wilde Träume ihn begleiten.

 

"Es bringt doch nichts!", sagt er zu sich

Und wollt zurück, wo er einst kam.

Doch Kriechen, das Gefiel ihm nicht

Und da fing er zu laufen an.

 

Doch wo einst war ein ganzer Fuß

Ein Stummel sich da von ihm reckte

Da raschelts plötzlich im Gebüsch

Ein Wolf, der ihm die Wunde leckte.

 

Doch war er nicht zum Helfen da

Und fraß ihn bei lebend'gem Leib

Und niemand kümmert sein Geschrei

Und niemand fragt nach seim Verbleib!

9.5.08 09:24
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


das Nervkind / Website (9.5.08 19:21)
Lob und Anerkennung!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung